Wir erhalten im Support des Öfteren die Fragestellung, warum wurden nicht alle Werte importiert? Woran könnte das liegen? Was könnte ich kontrollieren?

Da es im größten Teil der Fälle an den Zuordnungen liegt, möchte ich näher auf dieses Thema eingehen.

Den Vorteil der Automatischen Zuordnung möchte ich anhand des Beispieldatasets Mandat zeigen:

Da die Filialen Ident aufgebaut sind, kann der Import mit Hilfe einer automatischen Zuordnung ganz einfach aufgebaut werden. In der Kennung 1 wird die Filiale abgefragt

 und in der Kennung 2 werden die Aufwandspositionen gruppiert und daher sieht dies folgendermaßen aus:

Da wir im Support öfters die Fragestellung erhalten, wann nehme ich welchen Feldtyp beim definieren der Spalten, beschreibe ich kurz, was man beim Import der Basisdaten bzw. vor allem was man bei der Auswahl der Feldtypen beachten muss.

Generell stehen folgende Feldtypen zur Auswahl:

  • (nicht importieren): Dieser Typ wird verwendet, wenn die Spalte nicht importiert werden soll.
  • Text: Dieser Typ kann verwendet werden, wenn mehr als 8-stellige Zahlen in einer Spalte vorhanden sind oder wenn ein Text oder Zahlen und Text in einer Spalte vorhanden sind. Es dürfen nicht mehr als 255 Zeichen verwendet werden.

Wenn es bei Ihnen während des Imports mit dem Importmanager zu Verbindungsproblemen kommt z.B. ein Kommunikationsfehler auftritt oder die Fehlermeldung “Timeout expired” erscheint, kann es an einer schlechten Verbindung von Professional Planner zum SQL Server liegen.

So eine schlechte Verbindung kann auch zu einer generell schlechten Performance des Importmanagers führen, z.B. dass die Importzeit ungewöhnlich lang wird etc.

Um die Verbindung bzw. den Prozess zwischen Professional Planner und dem SQL Server zu verbessern, können Sie 3 systembezogene bzw. Professional Planner-bezogene Registry-Einträge setzen:

  • MaxUserPort
  • TcpTimedWaitDelay
  • MSSQLUPDATESTATISTICS

Details, zu den Registry-Einträgen, was sie bewirken bzw. wie diese zu setzen sind, finden Sie in unserem Competence Center.

Im Zuge eines Importmanager Projekts, hatte ich die Gelegenheit einen Tipp aus dem Consulting gleich direkt umzusetzen. Die grundsätzliche Problemstellung ist einfach erklärt. Was mache ich mit Konten, die  die Bilanzseite wechseln, also sogenannten Drehkonten. Derartige Konten treten vorwiegend im Bereich Bankkonten auf und müssen im Importprozess gesondert behandelt werden.

Voraussetzung hierfür ist natürlich die Anlage der entsprechenden Elemente. Für die Aktivseite verwenden wir Konten des Typs So. Umlaufvermögen, die Passivseite wird über ein Konto des Typs So. Verbindlichkeiten befüllt.

Sie können folgende Punkte in den Einstellungen der Importdefinition überprüfen:

  • gibt es im Importfile Leerzeilen oder -spalten, wenn ja sind diese aus dem Rohdatenfile zu entfernen
  • wurden alle Schritte des Imports (Einlesen der Basisdaten, Transformation, Zuordnung & Übernahme) durchgeführt?
  • stimmt die Periode in der Transformation mit der Periode im Drop-Down-Feld überein?
  • wurde das korrekte Startelement ausgewählt?
  • sind Kennungen und deren Übersetzungen korrekt definiert?
  • gibt es falsche und fehlende Zuordnungen?
  • importieren Sie zuerst die GuV (Durchlauf 0), dann die Bilanz (Durchlauf 1)