Eine bekannte Performancebremse in Professional Planner Reports sind die Formelbezüge. Diese sind eine Spitzensache um mit SetDats Berechnungen anzustellen, oder diese in Wennformeln einzubauen. Soweit dieses Basteln mit SetDats im Rahmen passiert ist auch kein Problem zu erwarten.
Sehr wohl ein Problem wird es dann, wenn die Performance kritische Ausmaße annimmt und als Draufgabe viele dieser Formelbezüge verwendet werden. Eine tolle Häufung dieser Bezüge kann man zum Beispiel erreichen wenn man sie mitdrillt oder ähnliches. Dann ist man auf dem Besten Weg relativ schnell relativ viel Performance zu vernichten.
Unter Drill habe ich bis dato nur den Militärischen Drill gekannt was gleichzusetzen ist mit Zucht, Übung und Disziplin.
Heute erkläre ich Ihnen den wirklichen und einzigartigen Drill im Professional Planner. Mit Drill-down ist das Aufklappen von Strukturelementen innerhalb eines Dokumentes gemeint. Drill-Operationen sind in PP sowohl in Organisations- als auch in Zeitrichtung möglich. Es gibt 4 Arten von Drills.
- Drillen gleiche Ebene –> Klappt die Elemente der gleichen Ebene auf und wieder zu
- Drillen nächste Ebene –> Öffnet und schließt die auf die aktuelle Cursor-Position folgende Ebene der betreffenden Achse
Zur reibungslosen Installation von Professional Consolidation sind einige Voraussetzungen notwendig, die vor der Installation eingerichtet werden müssen:VCRedist 2008 (vor der Installation)
.NET Framework 3.5 oder höher (vor der Installation) Framework
Damit eine uneingeschränkte Nutzung von Professional Consolidation möglich ist, sind noch folgende Installationen durchzuführen:
Silverlight 2.0: http://silverlight.net/
ReportViewer Control : http://ReportViewer
Oft ist es nötig für eine Planung monatlich immer den gleichen Wert auf ein Element zu schreiben (gleichbleibende Werte können zum Beispiel Mietkosten, Energiekosten oder ähnliches sein.)
Jetzt hat man im Planner natürlich mehrere Möglichkeiten diese Eingabe zu realisieren. Hat man ein 2 jähriges Dataset auf Monatsebene kann man den Wert 24 mal eintippen…ein bisschen klüger wäre es das Eingabedokument so zu drillen, dass die 24 Monate sichtbar sind. Die Zellen markieren und mit der Rechenleiste die Werte per “=” schreiben. Am Elegantesten ist in diesem Anwendungsfall aber die Reihenwertfunktion. Einfach den Reihenwertbutton drücken und im Monat ab dem der Wert geschrieben werden soll die Zahl eintippen. Professional Planner schreibt diesen Wert dann bis zum Ende des Datasets weiter. Der Button kann natürlich auch auf Jahren oder Quartalen verwendet werden. Einfach mal ausprobieren.
Eine relativ zuverlässige Methode um in Professional Planner Performance zu vernichten, ist die Verwendung einer Vielzahl von Abfragen, im Optimalfall die Verwendung von Einzelabfragen.
Aus diesem Grund wurde von uns auch eine Obergrenze für diese Abfragen empfohlen. (siehe: http://competence.winterheller.com/index.php?title=Einzelabfrage)
In einigen Fällen ist aber die Verwendung dieser Abfragen schwer zu umgehen. Sofern sich diese Abfragen auf Gruppenfelder beziehen gibt es eine einfache Möglichkeit, doch noch zu einer besseren Performance zu kommen. Gruppenfelder können mit Hilfe eines einfachen Tools indiziert werden. Je nach Dokument kann somit eine Performancesteigerung von bis zu 50 Prozent erreicht werden. Das Tool ist jederzeit im Support erhältlich. Und wirklich extrem einfach in der Handhabung.